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Profil Ronald Knecht

...you've found a bilingual blog, so please choose "English" or "German". The blog represents personal views on IT systems and consulting in the asset management and investment banking market and focuses predominantly but not exclusively on issues in German speaking countries, respectively countries with a German speaking sub-community (DE, AT, CH, LU, LI, BE, IT).

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Wednesday, October 05, 2011

State Street Announces Acquisition of Complementa Investment-Controlling AG in Switzerland

With this new acquisition in Switzerland, State Street is buying another system vendor for the asset management market within the German speaking market alongside Princeton Financial Systems: Allocare is a wholly-owned subsidiary of Complimenta.

Wednesday, February 09, 2011

Hauck & Aufhäuser Investment Gesellschaft S.A. geht mit XENTIS live

Diesen Produktionsgang und Projektabschluss erwähne ich besonders gerne - ich selbst war beteiligt. Besonders interessant ist die Umstellung der bestehenden "Best-of-Breed"-Infrastruktur, in dem das Herzstück, das Fondsbuchhaltungssystem V3.Fonds, durch Xentis ersetzt wurde. Eine Herausforderung war daher nicht zuletzt die vielen Schnittstellen zu den Systemen (u.a. von PFS) in den Griff zu bekommen. Mit Swissrisk war deswegen auch ein Spezialist für Schnittstellen-Management im Finanzumfeld beteiligt. Erreicht wurde der erste Produktionsgang in weniger als 9 Monaten Projektlaufzeit.

Thursday, November 04, 2010

Deutschland sucht den KID Superstar

Im Dezember veranstaltet der BVI für seine Mitglieder ein Seminar zur Umsetzung der OGAW IV in Deutschland. Am Nachmittag sprechen Lösungsanbieter im Rahmen einer Podiumsdiskussion über "Key Investor Document (KID) - Erstellung einfach gemacht".


Betrachtet man sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion fällt auf, dass insbesondere Serviceanbieter stark vertreten sind, während einige "übliche Verdächtige" Produktanbieter fehlen.


Gelingt es, Outsourcing von Reporting in Deutschland über das Thema KID hoffähig zu machen?


Der Blick auf die Outsourcing Anbieter erscheint mir besonders spannend. Mit KNEIP tritt ein in Luxemburg bereits erfolgreicher Dienstleister im deutschen Markt erstmals merkbar auf. Gelingt es KNEIP nennenswert Kunden für das KID-Angebot zu gewinnen, ist dies eine gute Möglichkeit weitere Dienste wie z.B. Jahres- und Halbjahresberichte zu platzieren. Mit der Übernahme von Co-Link ist KNEIP außerdem Produktanbieter und kann so auf die Präferenzen seiner Kunden optimal eingehen.


Mit der Kooperation von WM Datenservice, EDG und vwd formt sich ein aus meiner Sicht sehr interessanter Anbieter. WM Datenservice und vwd verfügen über eine umfangreiche Datenbasis und Mechanismen zur Datenübernahme und Qualitätssicherung, EDG über sehr gutes finanzmathematisches Know-How und WM / vwd wiederum über Infrastruktur für Reporting und Verteilung. Gelingt es den Partnern mit dem KID ein erfolgreiches Serviceangebot im Markt zu verankern, gibt es viel Phantasie für weitere verwandte Dienstleistungen.


Wie sind Kapitalanlagegesellschaften heute für den KID aufgestellt?


In den letzten Jahren haben viele Gesellschaften in den Auf- und Ausbau ihrer Reportinginfrastruktur investiert. Basis für das Reporting bildet eine vollständige, qualitätsgesicherte Datenbasis. Darauf aufbauend wird mit entsprechenden Tools Reporting und Verteilung realisiert. Die eingesetzten Lösungen bauen überwiegend auf zwei grundsätzliche Architekturen:

  • Data Warehouse / Data Mart + Standard Reporting Tools und Eigenentwicklungen
  • spezialisierte, integrierte Produkte (z.B. von Adept oder PFS)

Damit sind die Gesellschaften heute so aufgestellt, dass sie die rein technischen Reportinganforderungen des KID leicht selbst oder mit Hilfe von Consultants umsetzen können.


Wo liegen die Herausforderungen?

Meiner Ansicht nach liegen die Herausforderungen weniger in der technischen Umsetzung z.B. der SRRI-Berechnung oder Darstellung des Layouts sondern vielmehr in der Unterstützung und Sicherstellung der Erstellungs- und Updateprozesse.

Die regelmäßige, zeitnahe Anpassung der Informationen im KID setzt entsprechende Prozesse voraus. Über die alle 12 Monate vorgesehene Revision der Informationen hinaus, muss bei entsprechenden Ereignissen ("material change") der KID zu dem Zeitpunkt neu veröffentlicht werden, zu dem die Änderung im Fonds effektiv durchgeführt wird. Die unterjährige Anpassung wird sicher ein Ausnahmefall sein, dennoch muss dafür vorgesorgt sein.

Da letztlich die KAG für die Richtigkeit der Angaben im KID gerade steht, sind Prüf-, Freigabe- und Veröffentlichungsprozesse beim Outsourcing der KID-Produktion notwendig.

Auch bei der Inhouseerstellung der Dokumente tragen häufig verschiedene Funktionsbereiche Informationen bei. Die Abstimmung der Inhalte und letztlich die Freigabe des Dokuments erfordert entsprechende Prozesse und gegebenenfalls Systemunterstützung.

Es ist also spannend wie die Kapitalanlagegesellschaften diese Anforderungen selbst umsetzen, ob Softwareanbieter mit ihren Produkten auch Workflowunterstützung anbieten und wie Dienstleister die Arbeitsprozesse mit ihren Auftraggebern abstimmen und systemseitig unterstützen.

Oliver Muthig

Sunday, October 04, 2009

Barrington: "Portfolio Accounting Systems" Survey 2009

The Barrington Report 2009 on Portfolio Accounting Systems is available now, as usual with a hefty price tag (3000 $). It covers buy and sell side systems, and portfolio management and fund accounting systems.

Not all of the fund accounting systems in use in the German speaking markets are covered: Sungard's GP3 and Profidata's Xentis, oddly enough, are missing. SimCorp's Dimension and IGEFI's MultiFonds is included though. Princeton Financial System's PAM, currently prepared for its release in Germany, is also handled.

The survey says it covers systems also from Germany (in fact, none of the systems are from Germany but used in Germany; the only system being from Germany, Diamos F, is not even mentioned), and altogether 33 systems are reviewed. But by omitting a major player in the German speaking market (for whatever reason) makes this report come up a tad bit short...

Tuesday, September 09, 2008

Princeton Financial Systems kündigt die geplante Übernahme von Aquin an

Etwas überraschend hat Princeton Financial Systems, eine Tochter der State Street Corporation, die Übernahme der Aquin Components angekündigt (siehe auch offizielle Mitteilung von Aquin).

"Gemeinsam bieten Princeton Financial und Aquin eine Komplettlösung für institutionelle Investoren an", kommentiert James Russo, Präsident und CEO von Princeton Financial, die Übernahme.

Ziel soll es wohl sein, das Portfolio Management- und Fondsbuchhaltungslösung PAM von Princeton mit den Komponenten von Aquin zu ergänzen und beide Produktpaletten zu integrieren.

Zwei Fragen drängen sich hier für mich auf: zum einen, wie schnell eine solche Integration vorangetrieben werden kann; zum anderen, in wie weit Aquin dann noch wie bisher als unabhängiger Anbieter von ergänzenden Komponenten auftreten kann.